Heidenreichstein, oder "i am singing in the rain"

Heidenreichstein 2009 lässt sich in kurzen Worten beschreiben: Regen, Regen und noch mehr Regen.

Das vom Wetterbericht prognostizierte wechselhafte Wetter trat auch tatsächlich ein, nämlich mit abwechselnd starkem und leichtem Regen.

Donnerstag Abend bauten wir, in Vorbereitung des folgenden Tages der Schulen unser Lager auf, vorerst noch bei trockenem Wetter.

Der Tag der Schulen war ein voller Erfolg. Die Schüler und Lehrer waren sehr diszipliniert, mit einigen kleinen Ausnahmen, wie etwa:

"Die Spitze des Schwertes weist immer zum Boden"

"ok"

Sekunden später wandert die Spitze gefährlich nahe an meinen Augen vorbei, und das, obwohl ich das Schwert ebefalls mitgehalten habe. Man glaubt gar nicht, wieviel Kraft so kleine Racker entwickeln.

Es waren zwar nicht so viele Schüler wie in St. Pölten anwesend, allerdings waren die Schüler und Lehrer in Heidenreichstein weitaus wissbegieriger.

Samstag war dann die offizielle Eröffnung des Festes und selten hab ich seitens der Bevölkerung soviel Ignorranz gesehen.

Den Umzug und die feierliche Schlüsselübergabe an Torxes haben wir quasi für uns (die teilnehmenden Gruppen) und die Händler veranstaltelt, denn Publikum hat sich so gut wie keines blicken lassen, obwohl es bis am Abend regenfrei war.

Nicht zuletzt dürfte am mangelnden Interesse auch Schuld sein, daß sich die ortsansässigen Kaufleute teilweise hassen und seitens der Gemeinde mehr oder weniger keine Werbung gemacht wurde.

Gesagt werden muß aber auch, daß Torxes und Flo Machl wieder einmal sehr gute organisatorische Arbeit geleistet haben. Es mangelte an nichts. Holz und Stroh im Überfluss und dasselbe wurde dann am Samstag sogar noch nachgeliefert, um die nassen Rohstoffe durch trockene ersetzen zu können.

Milde ausgedrückt könnte man sagen, das das MA-Fest in Heidenreichstein für die teilnehmenden Gruppen veranstaltet wurde, denn zumindest wir hatten, trotz des miesen Wetters, wieder mal viel Spass mit unseren Freunden von Prima Nocte, Gungnirs Snata und Eulenspiel.

Besonders gut gefallen hat mir persönlich der spontane Linienkampf am Samstag und Sonntag mit den Snaten.

Haben uns die Wikinger am Samstag noch fürchterlich mit 3:0 verkloppt, weil wir nur starr in unserer Linie geblieben sind (war ja auch ausgemacht, daß wir die Opfer spielen Winken), so konnten wir am Sonntag 2 von 5 Durchgängen für uns verbuchen, da auch wir diesmal unser Improvisationstalent ausspielten und die Snaten einmal mit einem Keil und einmal mit einem Liniensplit und Flankenattacke überaschen konnten.

Glücklicherweise konnten wir die Santen überaschen, denn bei unserem "Huddle" wurden wir vom Schotten und Morten ausspioniert und haben deren Anwesenheit in unseren Reihen sehr spät bemerkt (natürlich gespielt Winken).

Für uns war es die erste "echte" Freikampfeinlage und jeder von uns hat Blessuren davongetragen, aber ich möchte dieses Gefühl nicht mehr missen und es war eine Mords-Gaudi Lächeln

Alles in allem, abgesehen von dem fehlenden Besucher, wars für uns ein gelungenes Fest, trotz des miesen Wetter weil wir einfach viele Freunde getroffen und schöne Stunden verlebt haben.

Fotos folgen am Wochenende